Publikationen


Sammlung Jörgen Schütze

Jörgen Schütze / Bernd Torchala

Einmalige Zeugen der Freiberger Präzisionsmechanik

Freiberg 2023
115 Seiten
ISBN: 978-3-949169-05-2
29,90 EUR

Die Verbindung auf kurzen Wegen von Bergbau, Wissenschaft und
Präzisionshandwerk in Freiberg führte zu vielen Neuerungen, welche die
Entwicklungen der Messinstrumente vor allem für das Markscheidewesen stark förderten. Einen umfassenden Überblick über die Vielfalt der unterschiedlichen Vermessungsgeräte, die in Freiberg hergestellt wurden, bietet die Sammlung Schütze. Der Diplomingenieur (FH) für Geodäsie und öffentlich bestellter Vermessungsingenieur a. D. Jörgen Schütze aus Oberschöna hat in den Jahren von 1990 bis 2013 mit dem Aufbau der Sammlung ein Stück Freiberger Manufaktur- und Industriegeschichte für die Nachwelt gesichert.

Die im Buch vorgestellten Ausstellungsstücke erwarb er sowohl durch Kauf und auch durch Tausch. Es beinhaltet eine repräsentative Auswahl der mehr als 150 Instrumente sowie der vielen zugehörigen Kleinteile, Stative und Transportbehälter aus der Sammlung Jörgen Schütze. Zwei ständige Ausstellungen in Freiberg, in der SAXONIA-FREIBERG-STIFTUNG sowie im Forschungs-, Lehr- und Besucherbergwerk Reiche Zeche, veranschaulichen und untersetzen den Wert, den der Sammler für die Aufarbeitung der Freiberger Messgerätegeschichte geleistet hat.


Gelebte Tradition

Die Silberstadt Freiberg im Spiegel der Montangeschichte

Freiberg 2018
256 Seiten
ISBN: 978-3-934409-90-3
35,00 EUR

Die Unterstützung einer breitgefächerten Beschäftigung mit der Montangeschichte im Raum Freiberg ist ein Grundanliegen der SAXONIA-FREIBERG-STIFTUNG. Der 25. Jahrestag der Gründung bot Anlass, die zahlreichen Bürger, die sich in der Heimatstadt unserer Stiftung mit diesem Thema auseinandersetzen, zu Wort kommen zu lassen. In 23 Beiträgen beleuchten die Protagonisten in diesem Buch die Montangeschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Alle Autoren haben durch ihre Lebensgeschichte, ihr Hobby oder ihren Beruf eine Verbindung zum Freiberger Berg- und Hüttenwesen und damit auch zur Silberstadt.


Uniformen der Berg- und Hüttenleute im sächsischen Montanwesen

Knut Neumann

Publikation „Uniformen der Berg- und Hüttenleute im sächsischen Montanwesen“ von Knut Neumann

Nach dem Freiberger Fuß aus dem Jahr 1768

Freiberg 2008
112 Seiten
ISBN: 978-3-934409-35-4
19,95 EUR

Aufzüge der sächsischen Berg- und Hüttenleute in ihren farbenfrohen Berufsbekleidungen sind seit vielen Jahrhunderten eng mit städtischen Festen und Landesfeiern in den Bergorten Sachsens und hauptsächlich und vor allem in der ehemaligen Berghauptstadt Sachsens, Freiberg, verbunden. Waren in der Vergangenheit nur die Mitarbeiter des Montanwesens, die in den Aufzügen und Paraden ihren Berufstand präsentierten, sind es heute neben diesen auch Freunde des Bergbaus und Hüttenwesens, die mit ihrem Dabeisein sächsische Traditionen pflegen wollen.

Das vorliegende Buch gibt einen Einblick in den Abschnitt des Bekleidungswesens, in dem der Übergang von der Arbeits- und Festtracht zur berg- und hüttenmännischen Uniform vollzogen wurde. Es handelt sich dabei um die Uniformen auf der Grundlage der Bestimmungen von 1768 – den Bestimmungen nach dem so genannten Freiberger Fuß.


Vom Bergbau- und Hüttenkombinat Freiberg zur
SAXONIA AG Metallhütten und Verarbeitungswerke

Bernd-Erwin Schramm

Auf dem Weg zur deutschen Einheit –
eine Reportage

Freiberg 2020
307 Seiten
ISBN: 978-3-934409-86-6
29,00 EUR

Vor 30 Jahren war das Bergbau- und Hüttenkombinat Freiberg das größte Unternehmen der Region. Auf dem Weg zur deutschen Einheit in die SAXONIA AG Metallhütten und Verarbeitungswerke umgewandelt, fanden „unter dem Dach“ der Treuhandanstalt mehr als 3.300 Mitarbeiter, 70 Prozent der Belegschaft, keinen Platz mehr in den privatisierten Unternehmensteilen. Sie mussten gehen, sind notgedrungen selbst gegangen und haben oft auch Sachsen verlassen. Aus „Helden der Arbeit“ wurden „Halden der Arbeit“ und zweifellos war „Deutschland einig Vaterland“ oft auch „Deutschland schwierig Vaterland“. Wie es dazu kam, wird zunehmend vergessen und verdrängt.

Das Buch ist eine Chronologie der Ereignisse mit Daten, Fakten und handelnden Personen. Der Autor war nicht nur dabei, sondern agierte „verantwortlich“ inmitten des Geschehens. Die Reportage kann die Erinnerung anregen, Vorurteile entkräften, Vermutungen bestätigen oder auch einfach davon Kenntnis geben, was tatsächlich passierte