Projekt

Projekt „Archiviertes und Digitalisiertes Engagement – Konzeption und Aufbau eines zentralen Vereinsarchivs zur Pflege und Erhaltung des berg- und hüttenmännischen Brauchtums“

Das Ziel des Projektes ist es, den Gruppierungen in Mittelsachsen, die die über Jahrhunderte gewachsenen berg- und hüttenmännischen Traditionen aktiv pflegen und mit denen die Stiftung oftmals schon seit vielen Jahren zusammenarbeitet, eine Plattform zur Verfügung zu stellen, um ihr eigenes Kulturgut zu bewahren, digitalisieren sowie es intern und extern einem größeren Rezipientenkreis zugängig zu machen. Auf diese Weise soll in enger Absprache mit den Vereinen, die immer wieder mit derartigen Wünschen an die Stiftung herantraten, das bestehende Wissen für nachfolgende Generationen erhalten werden.

Mit der Fokussierung auf die Erhaltung und Aufarbeitung des materiellen und immateriellen montanistischen Vereinskulturgutes, welche untrennbar miteinander verbunden sind und auch nur in dem gegenseitigen Wechselspiel verstanden werden können, weist das regionale Leuchtturmprojekt ein Alleinstellungsmerkmal auf und steht nicht in Konkurrenz zu bestehenden Bergbau-Archiven oder Museen.

Den in zwei Phasen erfolgenden Aufbau der berg- und hüttenmännischen Gedächtnisinstitution setzt seit August 2020 der promovierte Kunsthistoriker Marco Rasch um. Gefördert wird das Projekt dankenswerterweise durch das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014 - 2020“ (EPLR).

Getreu dem Motto der Stiftung „Gelebte Tradition“ wird so aktiv mit Hilfe des bestehenden Netzwerkes auch zukünftig die hohe historische Bedeutung des Freiberger Berg- und Hüttenwesens im Bewusstsein bleiben und seine noch heute gepflegten Traditionen das regionale Bild prägen.

 
EPLR

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